Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Cuxhaven

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Inhalt: Oste

Die Oste entspringt am Nordrand der Lüneburger Heide nahe dem Wilseder Berg. Bei Bremervörde hat sie ein Einzugsgebiet von fast 1.000 km², das sich bis zur Mündung auf rd. 1.800 km² vergrößert. Ab dem Wehr Bremervörde bis zur Mündung ist die Oste ca. 75 km lang. In diesem Abschnitt unterliegt sie der Tide. Sie ist auf beiden Seiten zum Schutz gegen Sturmfluten und hohes Oberwasser (natürliche Zuflüsse aus dem Binnenland) eingedeicht. Hohe Oberwasser entstehen z. B. durch starke Regenfälle.

Vor dem Sperrwerksbau an der Mündung bei Belum kam es wiederholt zu Deichbrüchen mit teilweise schweren Schäden, da die Deiche unzureichend, teilweise zu niedrig auf sandigem und moorigem Untergrund errichtet worden waren. So wurden bei der Sturmflut 1962 durch 36 Grundbrüche 19 km Deich beschädigt und ca. 10.000 ha Land überflutet.

Hinter den Deichen liegt eine Fläche von 68.200 ha, die durch 41 Schöpfwerke in die Oste entwässert werden.

Die Oste ist vom Wehr Bremervörde bis Zum Ostesperrwerk seit dem 1. Juli 2012 eine Landeswasserstraße. Zwischen dem Ostesperrwerk und der Mündung ist die Oste eine Bundeswasserstraße, auf der die Seeschifffahrtsordnung gilt. Der gewerbliche Güterverkehr ist seit der Schließung des Hafens Schwarzenhütten bei Hemmoor nicht mehr nenneswert. Größere Bedeutung hat heute die Sportschifffahrt.