Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Cuxhaven

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Inhalt: Elbe

Die Elbe hat eine Länge von ca. 1100 km. Sie mündet bei Cuxhaven in die Nordsee. Das Einzugsgebiet aller Nebenflüsse umfasst knapp 148.300 km², davon 2/3 in der Bundesrepublik Deutschland. Verkehrstechnisch erschlossen sind die Bereiche der Tide Elbe bis zum Wehr Geesthacht und der Mittelelbe bis in die Tschechei hinein. Die Großschifffahrt kann den größten deutschen Hafen Hamburg erreichen. Der letzte Abschnitt bis zur Quelle im Riesengebirge wird auch Oberelbe genannt.

Der große Einzugsbereich stromauf von Geesthacht hat aufgrund des Oberwassers und der mitgeführten Sedimentfracht großen Einfluss auf die morphologischen Verhältnisse unterhalb. Der Einfluss wird kleiner je kleiner der Abstand zur Nordsee wird. Hier nimmt der Einfluss der Gezeiten zu. Im Übergangsbereich entsteht die sogenannte Brackwasserzone. Diese ist nicht statisch sondern die hohe Dynamik ist im Gegenteil bedingt durch die schwankende Oberwasserführung, durch die Variabilität von Ebbe und Flut, durch Umlagerungen und durch menschliche Einflüsse. Der mittlere Abfluss (MQ) beträgt am Pegel Dresden 327 m³/s, am Pegel Neu Darchau 720 m³/s und in Cuxhaven (geschätzt) 870 m³/s.

Mit jeder Flut werden mehrere hundert Millionen Kubikmeter Wasser Richtung Hamburg transportiert und in der Ebbe wieder zurück in Richtung Nordsee. Dabei ändert sich der Wasserstand in Cuxhaven von Ebbe zu Flut um fast 3 m. Sturmfluten lassen diesen manchmal weitere 2 - 3 m ansteigen. Für das Gewässerkundliche Jahr 2002 betragen die mittleren Wasserstände am Pegel Cuxhaven Steubenhöft (auf PN bezogen): MTnw = 361 cm und MThw = 662 cm. Strömungen im Flut- und Ebbstrom sind selten stärker als 3 Knoten.

Bauwerke des WSA Cuxhaven in der Elbe

Beim Wasser- und Schifffahrtsamt Cuxhaven sind folgende Strombauwerke von besonderer Bedeutung: